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Hund von Pfote im Herzen

Pfote im Herzen

Jede Pfote verdient
eine zweite Chance.

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Wir helfen Hunden in Kroatien durch Versorgung, medizinische Unterstützung, Kastrationen und die Zusammenarbeit mit starken Partnern vor Ort.

0+

Hundehütten gespendet

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Impfungen durchgeführt

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Kastrationen finanziert

0+ kg

Futter gespendet

Unsere Mission

Hilfe, die ankommt.

Pfote im Herzen unterstützt Tierschutzarbeit dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Mit Herz, Transparenz und einem klaren Ziel: bessere Lebensbedingungen für Hunde in Kroatien.

Auf der Projektseite zeigen wir die wichtigsten Bedarfe übersichtlich mit Gesamtsummen. So bleibt transparent, wofür Unterstützung benötigt wird und was gemeinsam erreicht werden kann.

Grundversorgung

Futter, sichere Unterstände, Hütten und geschützte Plätze schaffen bessere Lebensbedingungen im Alltag.

Medizinische Versorgung

Impfungen, Parasitenschutz und Tierarztkosten sichern die medizinische Versorgung vor Ort.

Nachhaltige Kastrationen

Nachhaltiger Tierschutz beginnt mit gezielten Kastrationsprojekten.

Hoffnung auf ein Zuhause

Wir unterstützen Hunde dabei, gesehen zu werden und die Chance auf ein liebevolles Zuhause zu bekommen. Zu den Tieren

Partner

Gemeinsam helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

Unsere Unterstützung reicht von Versorgung und Impfungen bis hin zu sicheren Außenanlagen. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit Partnervereinen zusammen, um Tieren langfristig eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Gemeinsam statt nebeneinander.

Durch Zusammenarbeit können wir das Beste für die Tiere erreichen.

Neue Unterstände und Außenanlagen für Hunde

Unser Herzprojekt in Skradnik

Šapa u Srcu

Anica und ihr Team haben hier einen sicheren Ort für ausgesetzte, misshandelte und traumatisierte Hunde aus der Gegend um Ogulin/Josipdol geschaffen, der seinesgleichen sucht.

Die Tiere leben auf dem weitläufig eingezäunten Gelände in großen Gruppen, die nach Charakter, Verträglichkeit und den Bedürfnissen der jeweiligen Hunde zusammengestellt werden. Sie können sich dort frei bewegen und interagieren, Zwinger werden nur zeitweise und auch nur dann eingesetzt, wenn es die aktuelle Situation eines Hundes erfordert.

Die Tiere haben täglich engen Kontakt zu Menschen verschiedenen Alters, da die Familie mit auf dem Gelände lebt. So können sie lernen, wieder Vertrauen zu fassen, ihre oftmals schlimmen Erlebnisse zu überwinden und einfach Hund zu sein, bevor sie dann hoffentlich bald ein neues Leben im eigenen Zuhause in Geborgenheit bei „ihren Menschen“ beginnen dürfen.

Šapa u Srcu · Skradnik

Statement Anica

Etwa 5 Minuten Lesezeit

Anica Pribanić über ihre Art der Hundehaltung

In letzter Zeit höre ich oft: „Ich unterstütze die Rettung von Hunden, aber ich unterstütze nicht die Anzahl der Hunde und die Art und Weise, wie ihr sie haltet.“

Und dann folgt meistens: „Hunde sollten in Zwingern gehalten werden.“

Und genau da entsteht bei mir ein großes Fragezeichen. Denn meine Vorstellung von der Rettung von Hunden war vom ersten Tag an nicht, einen Hund von der Straße zu holen, nur um ihn dann hinter anderen Gittern einzusperren. Für mich bedeutet Rettung nicht nur: Futter, Wasser und ein Dach über dem Kopf. Rettung bedeutet auch Leben.

Ein Hund ist ein soziales Wesen. Er braucht Bewegung. Gerüche. Kontakt. Spiel. Andere Hunde, wenn er sie akzeptiert. Menschen. Berührung. Routine. Die Möglichkeit, sich dort hinzulegen, wo er möchte, herumzulaufen, zu rennen, sich zurückzuziehen, wenn es ihm zu viel wird, und wieder zu einem zu kommen, wenn er möchte.

Natürlich gibt es Situationen, in denen ein Zwinger notwendig ist. Auch wir haben solche Situationen. Quarantäne. Krankheit. Erholung nach einem Eingriff. Ein Hund, der sich mit bestimmten anderen Hunden nicht versteht. Ein neuer Hund, dessen Charakter wir erst kennenlernen müssen. Eine Situation, in der eine Trennung für ihn oder für andere sicherer ist.

Aber bei uns wird der Zwinger genutzt, wenn er notwendig ist – und nicht als Lebensraum, in dem ein Hund Jahre verbringen soll. Und genau darin liegt ein großer Unterschied.

Menschen sehen oft nur die Zahl und stellen sich 180 Hunde vor, die alle auf einem Haufen leben. Nein. Die Hunde sind auf mehrere große, eingezäunte Bereiche verteilt. Die Gruppen werden nicht nach Größe oder Alter zusammengestellt, sondern in erster Linie nach Charakter, Verträglichkeit und den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes.

Wir haben ältere Hunde. Kranke Hunde. Ängstliche Hunde. Hunde, die Gesellschaft lieben. Hunde, die eine ruhigere Gruppe brauchen. Hunde, die nicht in eine bestimmte Gruppe passen – und dann setzen wir sie um. Wir beobachten sie jeden Tag. Denn ein Hund ist bei uns keine Nummer. Er hat einen Charakter.

Und genau deshalb verstehe ich die Behauptung nicht, dass es automatisch humaner sei, einen Hund allein oder mit vielen anderen auf engem Raum einzusperren, nur weil dann alles ordentlicher und leichter zu kontrollieren aussieht.

Lang anhaltende Isolation und fehlende Bewegung, fehlendes Spielen und Schnüffeln sowie fehlender sozialer Kontakt können das Verhalten eines Hundes ernsthaft beeinflussen. Manche beginnen, ununterbrochen zu bellen. Manche laufen im Zwinger ständig im Kreis. Manche ziehen sich zurück. Andere werden reaktiv. Bei Hunden, die bereits traumatische Erfahrungen gemacht haben, kann eine solche Umgebung besonders belastend sein.

Bei uns sieht man sie rennen. Wie sie nebeneinander schlafen. Wie sie spielen. Wie sie zu einem Menschen kommen, um gestreichelt zu werden. Wie sie jeden Tag Menschen begegnen. Wie sie lernen, dass nicht jeder Mensch derjenige ist, der sie irgendwann geschlagen, hinausgeworfen, angebunden oder zurückgelassen hat.

Und ja, manchmal streiten sich Hunde. Sie sind Lebewesen. Deshalb sind wir bei ihnen. Deshalb beobachten wir ihre Beziehungen untereinander. Deshalb greifen wir ein. Deshalb lassen wir einen Hund, der nicht in eine Gruppe passt, nicht um jeden Preis dort, sondern suchen für ihn einen Platz und eine Gesellschaft, in der er normal funktionieren kann.

Ich behaupte nicht, dass wir perfekt sind. Das sind wir nicht. Wir bauen ständig weiter, teilen Bereiche neu auf, reparieren, verbessern und lernen dazu. Und gerade jetzt schaffen wir noch mehr Platz, damit die unterschiedlichen Hundegruppen noch bessere Bedingungen haben.

Aber eines wollte ich niemals: dass ein Hund, den ein Mensch bereits einmal verlassen hat, den Rest seines Lebens damit verbringt, die Welt durch Gitterstäbe zu betrachten.

Einige unserer Hunde finden innerhalb weniger Wochen ein Zuhause. Andere warten monatelang. Und manche warten leider jahrelang. Wenn sie schon warten müssen – ist es dann wirklich nicht besser, wenn sie diese Jahre leben? Dass sie rennen können. Dass sie spielen. Dass sie sich in die Sonne legen. Dass sie Hundefreunde haben. Dass sie jeden Tag eine menschliche Hand spüren. Dass ein Kind an ihnen vorbeigeht und sie streichelt. Dass sie wieder lernen, zu vertrauen.

Die Anzahl der Hunde ist groß. Und ich würde mir mehr als jeder andere wünschen, dass es nicht so wäre. Aber diese Zahl entsteht nicht, weil wir eines Morgens beschließen: „Lasst uns noch mehr Hunde aufnehmen.“

Sie entsteht jedes Mal, wenn jemand eine trächtige Hündin aussetzt. Wenn jemand eine Hündin mit ihren Welpen zurücklässt. Wenn Welpen, die niemand haben wollte, an einer Straße, bei einem Container, auf einem Friedhof oder im Wald landen. Wenn ein Mensch ein Problem verursacht und dann erwartet wird, dass das Tier dafür den Preis bezahlt.

Deshalb stelle ich allen, die sagen: „Ich unterstütze euch, aber ich unterstütze nicht die Art und Weise, wie ihr die Hunde haltet“, ehrlich die Frage:

Was genau unterstützt ihr nicht? Dass sie nicht den ganzen Tag eingesperrt sind? Dass sie Platz haben, um sich zu bewegen? Dass sie in Gesellschaft von Hunden leben, mit denen sie sich verstehen? Dass sie täglich Kontakt zu Menschen haben? Dass ein traumatisierter Hund durch das Zusammenleben mit einem Rudel wieder lernt, ein Hund zu sein?

Wenn es etwas gibt, das wir besser machen können, dann sagt es uns. Ich werde mir immer ein Argument anhören, wenn es im Interesse des Hundes ist. Aber allein die Tatsache, dass ein Hund nicht hinter Gittern sitzt, wird für mich niemals ein Beweis für schlechte Haltung oder schlechte Versorgung sein.

Denn für mich besteht das Ziel der Rettung nicht darin, dass ein Hund einfach nur überlebt. Das Ziel ist, dass er, während er auf sein Zuhause wartet, ein Leben hat, das lebenswert ist. ❤️🐾

Menschen von DiNoah mit Hunden

Partnerverein in Knin

Udruga DiNoah

In ihrem Herzprojekt, dem Shelter DiNoah, schenken Svetlana und Christian ausgesetzten Hunden ein Zuhause auf Zeit – bis sie von ihren Menschen adoptiert werden und in ein neues Leben in Sicherheit und Geborgenheit starten können.

Die beiden leben gemeinsam mit den Tieren im Shelter und kümmern sich mit ganz viel Herzblut um ihre Schützlinge, die rund um Knin auf den Straßen aufgegriffen wurden und manchmal schlimme Schicksale hinter sich haben. Sie alle werden mit viel Liebe und Sachverstand versorgt, dürfen heilen, Vertrauen fassen und erfahren, dass das Leben auch schön sein kann.

Viele tolle Fellschätzchen warten hier auf ein Zuhause - möglicherweise bei euch? Schaut mal rein, vielleicht verliebt ihr euch ja …

Jede Pfote zählt.

Mit deiner Unterstützung können wir Hunden in Kroatien Hoffnung, Versorgung und eine bessere Zukunft schenken.

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